Auto Vollkasko

Autofahrer müssen aufgrund gesetzlicher Vorschriften für ihr Fahrzeug eine Versicherung abschließen. Zu den Pflichtversicherungen gehört die Kfz-Haftpflichtversicherung. Auf freiwilliger Basis abzuschließen und unter bestimmten Umständen sinnvoll, sind Versicherungen wie Teilkasko und Vollkasko. Die Unterschiede und Leistungen einer Teilkasko oder einer Vollkasko zeigen, welche Form der Versicherung wann zu empfehlen ist. Teilkaskoversicherung und Vollkasko decken Schäden an versicherten Fahrzeugen ab.

Die Teil- und Vollkoasko übernehmen Schäden durch Unwetter

Teil- & Vollkoasko übernehmen Schäden durch Unwetter

Da die Teilkaskoversicherung Bestandteil der Vollkasko ist, müssen Autobesitzer wissen, welche Leistungen dieses Versicherungs-angebot einschließt und wie die Erweiterung des Versicherungs-schutzes in der Vollkasko wirkt. Die Teilkaskoversicherung übernimmt nur jene Schäden, die nicht selbst verursacht wurden. Nicht in den Bereich der Eigenverschuldung fallen Wildunfälle und Wetterschäden (Hagel, Blitzschlag, Überschwemmungen). Auch bei einem Schaden aufgrund von Feuer oder Explosionen zahlt die Teilkaskoversicherung. Zusätzlich sichert die Police ein jeweiliges Fahrzeug gegen Diebstahl, Glasbruch und Schäden an der Elektrik ab. Die Vollkasko umfasst alle Leistungen der Teilkaskoversicherung. Zusätzlich übernimmt sie alle Schäden, die durch Eigenverschuldung hervorgerufen wurden. Diese Schäden reguliert eine Teilkaskoversicherung ausdrücklich nicht. Zusätzlich übernimmt die Vollkasko auch solche Unfallschäden, bei denen der eigentliche Unfallverursacher nicht festgestellt werden kann. Fahrerflucht ist hier ein konkreter Fall. Ist der Unfallverursachende nicht in der Lage, Zahlungen zu leisten, geht die Vollkasko in Vorleistung. Der Versicherer wird sich später an den Unfallverursacher zwecks Rückforderung wenden.

Die Vollkasko wird für Fahrzeuge mit einem Alter von bis zu 4 Jahren empfohlen. Sie zahlt im Schadensfall bis zu einem maximalen Fahrzeugalter von zwei Jahren den Listenpreis für einen Neuwagen. Die Vollkasko ist meist teurer als die Teilkasko-versicherung. Dennoch finden sich bei der Vielzahl von Anbietern Tarife, die sich nicht wesentlich unterscheiden. Die Höhe der Versicherungsprämien einer Kaskoversicherung hängen von mehreren Faktoren ab. Eine Rolle spielen das Fahrzeugalter, der Zulassungsort und der Fahrzeugtyp. Kunden können mit einer Selbstbeteiligung die Beträge reduzieren. Treten Schäden auf, zahlt die KfZ-Versicherung erst, wenn die Schadenshöhe eine Selbstbeteiligung übersteigt. Je höher bei einer Vollkasko die Selbstbeteiligung (300 Euro, 500 Euro) gewählt wird, desto niedriger die zu zahlenden Beiträge. Im Falle einer Mitgliedschaft in einem Automobilclub sind Wildschäden meist mitversichert. Dadurch ist eine Selbstbeteiligung oftmals gut abgedeckt. Schäden aufgrund eines Reifenplatzers, die nicht die direkte Folge eines Unfalls sind, trägt die Versicherung allerdings nicht. Wenn eine Vollkasko Schadensfälle regulieren muss, erhöht sich im folgenden Versicherungsjahr die Prämie, wenn der Versicherte nicht die sofortige Kündigung erhält. Es kann daher angebracht sein, Schäden bis zu einer Höhe von 1.000 Euro selbst zu übernehmen. Übrigens: Jeder Autobesitzer muss mindestens in dem Besitz einer Haftpflichtversicherung sein.

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